Staffel 1, Folge 1

Die Borgia waren rücksichtslos, korrupt, gewalttätig und intrigant. Anderseits erreichte die Kultur der Renaissance unter ihrer Herrschaft in Genies wie Leonardo und Michelangelo ihren höchsten Ausdruck. Eine Zivilisation im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance, ein unglaubliches Reservoir an Geschichten.

Kardinal Rodrigo Borgia ist Vizekanzler von Papst Innozenz VIII. Rodrigos Ziel ist es, auf den Stuhl Petri zu gelangen. Mit großem politischem Instinkt laviert Rodrigo zwischen den verfeindeten Königshäusern von Mailand und Neapel und den einflussreichen römischen Familien Colonna und Orsini.

Als Rodrigo die Nachricht vom Tod seines Erstgeborenen Pedro Luis erhält, sammelt er seine nicht legitimierten Kinder Juan, Cesare und die junge Lucrezia um sich. Juan soll eine militärische und Cesare eine kirchliche Laufbahn einschlagen. Doch Cesare ist mit Rodrigos Plan nicht einverstanden.

Zu Rodrigos Haushalt gehört Giulia Farnese. Die Schwiegertochter seiner Haushälterin Adriana ist seine Geliebte.

Juan und Cesare sollen in Rodrigos Auftrag das Misstrauen der Orsini und der Colonna auf Kardinal della Rovere lenken. Cesare lässt sich provozieren und gerät mit Marcantonio Colonna in Streit. Juan dagegen ist erfolgreich und sichert Rodrigo die Loyalität der Orsini. Als Belohnung erhält Juan den Titel des Herzog von Gandia. Cesare wird Bischof von Valencia.

Die Spannungen in Rom drohen zu eskalieren, als Juan die Frau des Oberhaupts der Orsini verführt und Cesare Marcantonio Colonna einen Finger abschneidet.